Bestandteile des Linoleumbodens:

Nachhaltigkeit, Authentizität und Vielseitigkeit sind die entscheidenden Faktoren für die lange Erfolgsgeschichte von Linoleum, die mittlerweile eine stolze Tradition von 150 Jahren aufweist. 1863 von Frederick Walton erfunden, konnte sich der bis heute umweltfreundlichste elastische Bodenbelag seine Rezeptur bewahren. Nach wie vor wird Linoleum bis zu 98% aus natürlichen Rohstoffen hergestellt (Leinöl, Naturharze, Holz- und Kalksteinmehl, Jute sowie ökologisch unbedenkliche Farbpigmente), kommt ohne chemische Zusatzstoffe aus und ist heute eine feste Größe unter den Objektbelägen und die klare Nr. 1 aus ökologischer und ökonomischer Sicht. (forbo)

Freischwinger

Beim Freischwinger handelt es sich um ein markantes Beispiel modernen Möbeldesigns. Im Jahr 1926 entwickelte der Architekt Mart Stam unter der Bezeichnung Kragstuhl einen ersten Stuhl ohne Hinterbeine, der allerdings noch auf einer recht starren Rohrkonstruktion ruhte. Ludwig Mies van der Rohe zeigte 1927 mit seinem eigenen Entwurf, dem MR 20für die Weißenhofsiedlung erstmals diesen Stuhltyp in einer breiteren Öffentlichkeit, der hier bereits eine größere Elastizität besaß. Marcel Breuer verbesserte den Kragstuhl bezüglich Elastizität und anderem weiter und entwickelte während seiner Zeit am Bauhaus zahlreiche Varianten aus Stahlrohr. Viele weitere namhafte Designer und Architekten schufen eigene Versionen des Freischwingers.

 

Wassily Kandinsky

"Delicate Tension" 1923

Sprechzimmer

Paul Klee

"Conqueror" 1930

Maquet

Praxisschrank um 1950

Wassily Kandinsky

"Mächtiges Rot" 1928

Schreibtisch

Bauhaus 1929

Wassily Kandinsky

"Gelb rot Blau" 1925

Tresen

Art-Deco Innwerk

August Macke 

"Spiegelbild im Schaufenster" 1913

Bauhaus Slezak Schreibtisch

THONET um 1935

Heinrich Berlin

"Modern Art - Bauhaus Farbgeometrie"

Paul Klee

"Raumarchitekturen" 1915